Marktanalyse Smart Home 2013

Kundenbefragung zu Attraktivität und Nutzungspräferenzen von Smart Home Technologien

18.07.2013 – Was noch vor Jahren undenkbar gewesen wäre ist mittlerweile längst Realität geworden: TV-Anbieter steigen in das Telekommunikationsgeschäft ein und klassische Telekommunikationsanbieter bieten ihren Kunden Home-Entertainment-Pakete an. Dank Endgeräten, die immer multifunktionaler nutzbar sind, könnte man auch sagen, „hier wächst zusammen, was zusammen gehört“. Diese Entwicklung setzt sich in den Häusern und Wohnungen der Kunden fort, auch hier wachsen elektrische Haushaltsgeräte, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik unter den Schlagworten „Smart Home“ oder „Connected Home“ immer weiter zusammen.

Geringe Kenntnis zum Thema Smart Home

Doch wie ist es darum aktuell bestellt, wie viel Kenntnis besitzen die Kunden gegenwärtig von dieser Technologie und ihren Einsatzmöglichkeiten? Die Antwort darauf ist ernüchternd – lediglich 27% der Befragten haben bis dato überhaupt die Begriffe „Smart Home“ oder „Connected Home“ gehört, über 40% haben keinerlei Vorstellung davon, was sich dahinter verbergen könnte. Wenn ihnen das Smart-Home-Technologiekonzept dann dargestellt wird, finden aber 61% der Befragten ein solches Angebot attraktiv bis sehr attraktiv, der Rest sieht für sich persönlich schlicht keinen Bedarf. Hauptgründe gegen Smart Home Lösungen sind aus Kundensicht – neben den (noch) zu hohen Kosten – die mangelnde Datensicherheit und fehlende einheitliche technische Standards. Darüber hinaus sehen die Befragten Optimierungspotenziale bei der Bedienbarkeit und Installation sowie bei der grundsätzlichen Information über diese neue Technologie.

Handlungsbereitschaft trotz geringer Kenntnis

Der eigene Informationsstand zu den technischen Möglichkeiten, den Herstellern, dem Produktangebot sowie der Installation und Bedienung wird von den Befragten konsequenterweise nur mit der Schulnote „Drei minus“ bewertet. Trotz dieser schlechten Selbsteinschätzung des eigenen Informationsstandes würden über die Hälfte der Befragten die Auswahl und Konfiguration von Smart Home Geräten selber durchführen wollen, gut ein Drittel würde bei Unternehmen Rat suchen: Klar vorne in der Kundengunst liegen dabei spezialisierte Gebäudetechnik- oder Home-Automations-Unternehmen sowie Elektrofachhändler. Aber auch Hersteller von Unterhaltungselektronik- oder Haushaltsgeräten, Elektroinstallateure sowie IT-Softwareunternehmen können hier punkten.
Für die „eigenen vier Wände“ sehen die Befragten Einsatzmöglichkeiten vor allem im Bereich der Energieeffizienz und Sicherheit, Komfortaspekte haben eine deutlich geringere Relevanz. Die zunehmende Verbreitung von Smart Home Technologie im Bereich Multimedia und Home Entertainment wirkt für weitere Einsatzbereiche barrieresenkend und somit nachfrageinduzierend.

Zahlungsbereitschaft für qualifizierte Beratungs- und Schulungsangebote

Ein umfangreiches Beratungsangebot zur Konzeption und Geräteauswahl einer Smart Home Lösung sowie eine Schulung auf die eigene, individuelle Smart Home Lösung ist für rund ein Viertel der Befragten sehr attraktiv, über die Hälfte wünscht sich diese bei sich zuhause. Für solche Leistungen besteht bei den Befragten auch eine Zahlungsbereitschaft. Die Studie liefert hierzu auf der Basis des Price-Sensitivity-Meters (PSM) optimale Preise und Preisspannen.

Hintergrundinformationen

Die 240-seitige „Marktanalyse Smart Home 2013“ kann über die ServiceValue GmbH bezogen werden. Sie basiert auf einer im Juni durchgeführten Befragung mit über 1.000 Kundenstimmen und enthält detaillierte Auswertungen zu den Kunden von 13 großen Elektro- und Computer-Fachmärkten: ARLT, ATELCO, Conrad, EP: (ElectronicPartner), EURONICS, expert, GRAVIS, K&M, Media Markt, MEDIMAX, PC Spezialist, ProMarkt, Saturn.